Sternenflug*

Sternenflug.

Ein Kampf durch den Alltag und eine Dokumentation eines Lebens. Meines Lebens.
Ich lebe am Rand des Ruhrgebiets - mal mehr mal weniger zufrieden.  


Menschen sind nie mit dem zufrieden was sie haben. Man wünscht sich häufig das was man nicht hat oder nicht haben kann.

Es ist nicht das erste mal das ich versuche schreibend das Leben und seine Tücken zu verstehen. Tagebücher waren für mich immer unpraktisch - Internet Blogs zu öffentlich aber genau aus diesem Grund reizvoll. Probleme, hunderfach im eigenen Kopf gedreht und gewendet, können durch ein paar geschriebene Worte plötzlich in einem völlig anderen Licht stehen. Seien es die eigenen oder die von völllig unbekannten, fremden Menschen. Ratschläge erhalten und mit der größt möglichen Vorsicht erteilen. Ein Geben und Nehmen.

"Manchmal passt ein kleines liebes Wort genau in die leere Stelle deines Herzens."
Die wilden, jungen Jahre habe ich relativ unbeschadet bestanden. Ich muss gestehen, dass ich gehofft habe das Leben würde einfacher, klarer werden. Der eigene Blickwinkel mag sich vergrößert haben aber ich stehe noch immer hier und frage mich wohin ich eigentlich will.
Es haben viele Menschen Einfluss auf mein Leben gehabt, waren Teil von ihm und ich ein Teil von ihrem. Aber nur wenige sind bis zu dem heutigen Tag geblieben und die meisten gehen heute andere Wege. Häufig war diese Weggabelung das Beste was hätte geschehen können und manchmal sinnlos und durch die eigenen Fehler produziert.

"Verstehen kann man das Leben rückwärts. Leben muss man es aber vorwärts."
Ich möchte lernen mit mir und meinen Fehlern zu leben und jeden Tag etwas besser zu machen. Mich selbst kennen zu lernen und zu erfahren was ich von diesem Leben erwarte. Von meinem Leben.
"Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man endlich für die eigene Überzeugung eintreten muss."